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Mecanoo Architecten setzen sich gegen namhafte Architekturbüros durch

Der Sieger des Architekturwettbewerbs zur Errichtung des geplanten Wohnquartiers im Projekt GRAND CENTRAL am Frankfurter Hauptbahnhof kommt aus den Niederlanden: Das Delfter Büro Mecanoo Architecten überzeugte in der Preisgerichtssitzung vom 30. November die achtköpfige Jury und sicherte sich den ersten Platz in einem hochkarätigen Wettbewerb, an dem namhafte Architekturbüros teilnahmen. Ausloberin des Preisentscheids war die Grand Central Frankfurt GmbH, ein Joint-Venture der beiden Immobilienentwickler PHOENIX Real Estate und Groß & Partner, welche das Areal in enger Absprache mit der Stadt Frankfurt am Main entwickeln. 

Vielfältiger Quartier-Mix

Der Architekturwettbewerb widmete sich der Gestaltung eines gemischt-genutzten Quartiers zwischen Hafenstraße und Adam-Riese-Straße, das in fußläufiger Distanz zum Frankfurter Hauptbahnhof liegt und in dem insgesamt ca. 55.000 Quadratmeter neuer Wohnraum entsteht. Bis zu 600 Wohnungen sind hier geplant, die sich auf einen 140 Meter hohen Wohnturm und ein angrenzendes Nachbargebäude (bis zu 60 Meter Höhe möglich) verteilen. Eine ca. 1.300 Quadratmeter große Kita sowie 1.700 Quadratmeter Gewerbeflächen für Nahversorgung und Gastronomie komplettieren den Quartiers-Mix und schaffen einen neuen, attraktiven, urbanen Standort. Der Anteil an gefördertem Wohnraum beträgt insgesamt etwa 16.500 Quadratmeter Wohnfläche, hälftig aufgeteilt auf die Förderprogramme 1. Förderweg und 2. Förderweg. Für die Bewohner und Besucher des Quartiers stehen rund 400 PKW-Stellplätze bereit. 

Umkämpfter Wettbewerb
An der Ausschreibung nahmen neben Mecanoo die Frankfurter Architekturbüros Mäckler, HPP, Ferdinand Heide und NKBAK teil, dazu das Berliner Büro Eike Becker sowie die dänischen Architekten Schmidt Hammer Lassen aus Kopenhagen. Das Preisgericht, welches aus Vertretern der Stadt Frankfurt am Main, Architektur- und Städtebauexperten sowie der Ausloberin bestand, durfte sieben Entwürfe bewerten und vergab aufgrund der hohen Qualität der Vorschläge insgesamt vier Preise. Zum Sieger des Wettbewerbs wurde Mecanoo gekürt. Das Frankfurter Team von Mäckler Architekten erreichte knapp dahinter den zweiten Platz, der dritte Platz wurde gleich zweimal vergeben – an die Architekturbüros Ferdinand Heide und HPP. Alle Entwürfe müssen allerdings noch einmal überarbeitet werden. „Das Konzept von Mecanoo hat uns dadurch überzeugt, dass die Herausforderungen dieser Quartiersplanung mit einem sehr sehenswerten, nachhaltigen und gleichzeitig intelligenten Architekturkonzept gelöst wurden. Die exponierte Lage am Hauptbahnhof und die hohe Visibilität des Wohnturms verlangen nach einem herausragenden Fassadendesign, welches wir bei Mecanoo sehr positiv bewertet haben“, kommentierten die Ausloberinvertreter Jürgen Groß und Dr. Frank Lebsanft gemeinsam den Siegerentwurf. Mit der Realisierung des neuen Wohnquartiers einschließlich des 140 Meter hohen Wohnturmes soll frühestens nach Fertigstellung der Unternehmenszentrale für die DB Netze AG Ende 2020 / Anfang 2021 begonnen werden. 

Modell: Entwurf Mecanoo


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