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Universität Kassel zieht ins Torhaus B

Das Torhaus B in der Gottschalkstraße ist nach rund zweieinhalbjähriger Sanierungs- und Umbauzeit vom Baudienstleister des Landes Hessen an die Universität Kassel übergeben worden. Es wird künftig vom Fachbereich Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung (ASL) genutzt.Mit dem sukzessiven Umzug vom ehemaligen Institutsgebäude K 10 in das sanierte Torhaus B werden in Zukunft alle Fachgebiete des Fachbereichs ASL auf der Nord-Erweiterung des Campus Holländischer Platz angesiedelt sein. Der Fachbereich ASL belegt dort bereits das Torhaus A, das 2016 eingeweihte neue Institutsgebäude, das sogenannte Hafeka- und das Hafeka-Laborgebäude, das Kolben-Seeger-Gebäude sowie ein kleineres Fachwerkhaus.

Ehemalige Näherei
Das dreigeschossige Torhaus B stammt aus den Jahren um 1930. Von der ehemaligen Firma Gottschalk wurde es als Näherei und für den Versand genutzt. Das markante Backsteingebäude wurde in den letzten Jahren umfassend energetisch saniert, instandgesetzt und barrierefrei umgebaut. In einem aus dem Jahre 1951 stammenden und als Lagerraum dienenden Anbau wurde ein großer multifunktional ausgestatteter Seminarraum eingerichtet, der auch als Atelier genutzt werden soll. Im Haupthaus ziehen vier Fachgebiete der Architektur ein, denen vier geräumige studentische Arbeitsräume zugeordnet werden können. Die Hauptnutzfläche des Torhaus B beträgt rund 980 Quadratmeter. Gemeinsam mit dem gegenüberliegenden Torhaus A bildet es künftig das Entrée, mit dem sich der ASL-Komplex zur Gottschalkstraße und damit zum Gottschalkviertel öffnet.
Die Gesamtkosten für den Umbau lagen mit der Erstausstattung bei rund 5,8 Mio. und wurden aus dem HEUREKA-Programm der Hessischen Landesregierung finanziert. Bauherr war der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH).

Zukünftiger Umbau
Das letzte Gebäude, das für den Fachbereich ASL umgebaut wird, ist die ehemalige Produktionshalle der Firma Gottschalk hinter dem Torhaus A. Die Universität strebt den Beginn der Umbaumaßnahme noch für 2018 an. Auf rund 2200 Quadratmetern sollen dort voraussichtlich bis 2020 studentische Arbeitsräume und fachbereichseigene Werkstattbereiche entstehen. Bis zur Übergabe der Produktionshalle verbleiben einige studentische Projekträume weiterhin im Gebäude K 10.

Foto: Uni Kassel/sbm

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